Hafen- und Problemlösetag in Gibraltar

Wir sind für 2 Nächte in Gibraltar in der Marina Bay direkt neben der Landebahn untergekommen, die Flugzeuge sind zum Greifen nah und extrem laut, zum Glück gibt es nur 8 Flugbewegungen am Tag und nachts gar keine. Dafür ist auch die Marina unfassbar billig, 18 Pfund pro Nacht.

Wir haben heute mit Unterstützung von Dylan, einem Techniker aus Gibraltar endlich unser Windfahnenproblem gelöst. Ich musste Äffchen spielen und auf dem Mast die neue Windfahne montieren, inklusive Gewinde schneiden. Unter dem Baum sitzt jetzt wie bei einer Rennyacht eine Windanzeige, und deren Daten werden dann über den Datenbus ins weitere System eingespeist so dass Autopilot, Plotter und Steuerstand-Anzeige auch versorgt sind. Genial. Jetzt kann der Atlantik kommen!

Ausserdem hat die Anori endlich einen Tender der seiner Aufgabe und dem Aussenbordmotor gerecht wird. Den hab ich wieder entdrosselt, wir brauchen Schub, und siehe da, es gleitet sogar – muss ja sagen das macht schon Spaß…

Morgen gehts aus dem Mittelmeer raus durch die Straße von Gibraltar auf den Atlantik in Richtung Faro in Portugal. Wir haben immer noch Ostwind, müssen also nur noch den richtigen Zeitpunkt abpassen um mit der Tidenströmung entspannt rauszukommen. Dann müssen wir uns auch schon ranhalten um rechtzeitig am 29. in Lissabon zu sein wenn Kirstine wiederkommt.

Schlussendlich war sogar noch Zeit den Affenfelsen mit Affen zu besichtigen. Gibraltar wirkt irgendwie in Zeit und Ort sehr deplatziert, aber ist schon nett mal zu erleben. Alles very british, aber die Leute reden miteinander Spanglish, total lustig.

Unten noch ein paar Fotos.

 

Viele Grüsse von der Anori!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.