Atlantik wie Badewanne

Die Beiträge und Tracks kommen derzeit wieder mal spärlich ob des alten Internetmangel Problems. Auf der einen Seite ist das sehr erholsam, andererseits aber auch mühsam, so abgeklemmt.

Seit der Lagune von Faro in der wir eine Nacht geblieben sind – das Lagunenwasser ist echt unlecker wegen Austernzucht und den vielen Segelbooten die dort Langzeitankern und sicher nicht ihren Schwarzwassertank benutzen – sind wir schnell weiter gezogen Richtung Cabo Sagres und dann um die Ecke nach Norden mit Kurs Lissabon. Da wir viel Zeit haben bis zum 29.8. verbummeln wir die an der fantastischen Atlantik Küste mit Fischen (mäßig erfolgreich, heute war zur Abwechslung mal ein grosser Seevogel dran den wir aus dem Wobbler operieren mussten, aber der grosse Fisch lässt auf sich warten ) und Ankern an schönen Plätzen. Letzte Nacht verbrachten wir in der Bucht von Arrifana, wieder so ein unglaublich beeindruckender Ort mit hohen Felsen, Klippen und Sandstrand in der Mitte. Mit dem Dinghi sind wir raus zu den Klippen zum Fischen, man kommt sich winzig vor vor den riesigen Felswänden während die Atlantikdünung das Boot hoch und runter schaukelt und die Kreuzsee vom Felsen zurück schwappt. Gefangen haben wir ausser komischen knochenharten Biestern die aussehen wie Piranhas und fiese Zähne haben mit denen sie übel knirschen (Florian hat schon Albträume davon) leider nix. Die Fischer im kleinen Hafen von Arrifana sagen aber die sind lecker. Wir werden sehen.

Der Atlantik spielt Badewanne. Heute ist er spiegelglatt bis auf eine lange flache Dünung.

Segeln kann man kaum, der Wind kommt aus Norden mit 5-7 Knoten, so ging es gestern auch schon. Also Motorfahrt.

Heute steuern wir den Hafen von Sines an, morgen dann Lissabon. Übermorgen kommt Kirstine wieder.

Wenn wir Netz bekommen kann ich auch wieder ein paar Fotos hochladen.

Bis denn, die Anori Crew

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